Neuer Raum für den bezirklichen Sport?
Auf Einladung des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg begleiten wir die Entwicklung neuer Räume für den bezirklichen Sport auf dem Dragoner-Areal.
Den Auftakt bildete eine gemeinsame Begehung im Dezember 2025; über die weitere Entwicklung und den aktuellen Planungsstand berichten wir in diesem Artikel.
10.12.2025 – Begehung des Dragoner-Areals
Am 10. Dezember 2025 organisierte das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg (Abteilung Bauen, Planen und Kooperative Stadtentwicklung) für Vertreter*innen des BSB FK eine Begehung des Dragoner-Areals.
Ziel des Rundgangs war es Potenziale des Geländes für eine sportliche Nutzung zu prüfen.
Das Dragoner-Areal umfasst rund 47.000 m² und gilt als Modellprojekt der gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung. Eigentumsverhältnisse und Kooperationsvereinbarungen sind weitgehend geklärt, sodass die Planungen für die nächsten Schritte voranschreiten können. Geplant sind unter anderem bezahlbarer Wohnungsbau, Flächen für Gewerbe und Kultur sowie ein klimaresilienter Grünraum.
Im weiteren Verlauf der Planungen rückte die Neue Reithalle als möglicher künftiger Sportstandort auf dem Dragoner-Areal in den Mittelpunkt.
29.06.2026 – Online-Austausch mit dem Bezirksamt und der GSE
Im Rahmen des Austauschs mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg (Abteilung Bauen, Planen und Kooperative Stadtentwicklung) stellte die Gesellschaft für StadtEntwicklung gemeinnützige GmbH (GSE) die aktuellen Planungen für den Umbau der Neuen Reithalle auf dem Dragoner-Areal zu einer Sportstätte vor.
Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens war das geplante Interessenbekundungsverfahren – also das Bewerbungsverfahren, mit dem sich Vereine künftig um die Nutzung der Halle bewerben können. Gemeinsam wurde darüber beraten, wie die Antragsunterlagen einerseits möglichst praxisnah und unbürokratisch gestaltet werden können, andererseits aber auch ausreichend Informationen enthalten, damit interessierte Vereine die Anforderungen einer möglichen Trägerschaft realistisch einschätzen können. Nach aktuellem Stand ist mit dem Beginn des Interessenbekundungsverfahrens aber frühestens im Herbst zu rechnen.
Wir (das Team des Bezirkssportbundes) werden den Prozess weiterhin konstruktiv begleiten und uns insbesondere in die Hallenkonzeption, die Ermittlung der sportfachlichen Bedarfe sowie die Ausgestaltung des Verfahrens einbringen. Wir begrüßen das Vorhaben und setzen uns dafür ein, dass möglichst viele Vereine von den neuen Möglichkeiten profitieren können.
(Nina Rose)